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Ernest Capadrutt

Ernest Capadrutt

Nach dem Abschluss der Malerlehre 2001 arbeitete der Bündner sieben Jahre bei konventionellen Malerfirmen in der Schweiz und in Neuseeland. Dann kam der Wunsch nach einem Schritt weg vom reinen Handwerk zu mehr Kreativität und Gestaltung: «Ich sehnte mich nach etwas Lebendigerem und mehr Herausforderung.» Die hat er nun, denn jede angetroffene Situation ist neu. «Indem ich mich auf den Ort einlasse, kommt das kreative Spiel in Bewegung.» Die Würze liege darin, alle Ebenen zusammenzubringen: «Das Mischen der Materialien, das Gespräch mit den Kunden, die gestalterische Auseinandersetzung, die Organisation.» Ernest ist mittlerweile auch eidg. dipl. Farbgestalter HF (Höhere Fachhochschule) mit Auszeichnung und hat die Baudenkmalausbildung an der Villa Fabris im italienischen Thiene absolviert.

 

 

 

Rebekka Stricker

Rebekka Stricker

Die quereinsteigende Bewegungspädagogin ist seit 2007 bei uns. Sie lernte ihren Job von Grund auf im Hause und erwies sich als begnadete Allrounderin. Rebekka mag die Vielseitigkeit ihrer Tätigkeit, die vom Offertenmachen bis zur gestalterischen Ausführung reicht und «sozial so vielseitig ist». Besonders aber schätzt sie, «dass ich in die Privatsphäre der Kunden eintauchen darf und ihnen einen freundvollen Raum zurücklasse.» Mittlerweile hat Rebekka den eidgenössisch abgesegneten Abschluss als Gestalterin im Handwerk in der Tasche. Sie hat sich auch tänzerisch weitergebildet, doch im Augenblick hält sie vor allem der kleine Njal in Bewegung.

 

 

 

Wolfram Schulz

Wolfram Schulz

Wolfram arbeitete zehn Jahre als Goldschmied bevor er zum bildenden Künstler umsattelte. Als solcher malte er auf Leinwände und direkt auf die Wand. «Athmosphärisch-abstrakt» nennt er seinen Stil.  Zum einen gestaltete er Geschäfts- und Privaträume, um das Wohlgefühl der Menschen zu steigern, etwa Arztpraxen. Zum anderen hatte er europaweit über 100 Ausstellungen. Anfangs war Wolfram freier Mitarbeiter, mittlerweile gehört er zu unserem harten Kern. Auf dem Bild ist er mit  feinraum-Musterplatten zu sehen. Bei der jetzigen Arbeit fasziniert ihn, «wie wir gemeinsam etwas Schönes erschaffen: Zusammen im Team, gemeinsam mit den Kunden und auch Hand in Hand mit der Natur.» Wolfram geniesst täglich das Gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben.

 

 

 

Sonja Portmann

Sonja Portmann

Bereits als  Vierjährige interessierte sich Sonja nicht für Puppen, sondern bearbeitete lieber Wände. Ihr Vater war Mitinhaber einer Firma, die Farben und Verputze herstellte und die Kinder waren spielend dabei. Zum in die Wiege Gelegten kam ein hochkarätiges Bouquet von Ausbildungen, angefangen bei der Lehre zur Chemie- und Lacklaborantin. Heute beherrscht Sonja unzählige Techniken von Tadelakt bis Trompe l’œil, vom Mosaikmachen zum Vergolden. Vieles hat sie in den 17 Jahren in der eigenen, auf  dekorative Raumgestaltung spezialisierten Firma gelernt. Heute ist Sonja froh, sich nicht mehr mit dem Büro herumschlagen zu müssen: «Ich kann mich nun auf das konzentrieren, was ich am meisten liebe: Das Ausüben des Kunsthandwerkes.»

 

 

 

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Carlo Vagnières

Als Jugendlicher zeichnete Carlo erfolgreich Comics und der Weg für die Künstlerlaufbahn schien vorgespurt. Er entschied sich dann aber für eine Malerlehre: «Ich merkte, dass ich so mehr bewirken kann. Die Raumhülle betrifft die Menschen substanzieller als Kunstwerke, die an der Wand hängen.» Die von ihm gestalteten Räume sah er stets als «begehbare Bilder» an.  Parallel dazu kam seit 1976 eine leidenschaftliche Auseinandersetzung mit rein natürlichen Gestaltungsmaterialien. Auf diesem Gebiet hat sich der Pionier mittlerweile als Buchautor, Dozent, Berater, Ausbildender, Gestalter und Handwerker bewährt und als Autorität etabliert. Rückblickend meint Carlo: «Es brauchte einige Jahrzehnte der kontinuierlichen Entwicklung, bis die Zeit reif für feinraum war.» Schmunzelnd ergänzt er: «Und das ist erst der Anfang»

 

 

 

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Doris Allrich

Doris arbeitet Teilzeit im Office und unterstützt das Team dort, wo es grad ansteht. Sie bringt Erfahrungen aus dem Hotelbereich, dem Marketing und Eventmanagement mit und arbeitete bisher vor allem in KMUs, «weil dort menschliche Begegnungen eher möglich sind.» Doris ist eine Generalistin mit dem Hang zum vernetzten Denken, deshalb schätzen wir ihre Imputs sehr. An unserer Firma findet sie speziell, «dass hier der Chef das Mittagessen für das Team kocht und erst noch mit viel Talent.» Sie mag diese gemeinsamen Essen und dass dabei der Wechsel von der beruflichen zur menschlichen Ebene so gut möglich ist. Ihr „tierisches“ Interesse gilt heute den Insekten, speziell den Honigbienen.

 

 

 

Harald Andrä

Der bewährte Architekt lernte Feinraum 2016 an einem Vortrag kennen. Spontan beschloss er, mit uns zu arbeiten: «Das Bewusstsein, mit dem ihr Räume gestaltet, ist für mich zutiefst stimmig». Er liess sich auch handwerklich auf uns ein. Wohlgemerkt als Architekt und Bauingenieur, der bisher viele grosse Projekte geleitet hatte. Da er gut mit Menschen kommunizieren kann, hatte er auch diverse Baugemeinschaften gesteuert, die Wert auf baubiologisch einwandfreie Materialien legten. Wir freuen uns, dass er nun für uns anspruchsvolle Aufträge koordiniert, bei denen wir die innenarchitektonische Gesamtgestaltung übernehmen. Ausserdem wäscht er liebend gerne Räume mit Rosenwasser: «Es ist faszinierend, welche Transformation sie dabei durchmachen und wie sie hinterher strahlen.»

 

 

 

Donald Niebaum

Schon während seiner Lehre war Donald als Graffitikünstler unterwegs, wobei ihn vor allem das „Sprayenschreibenmalen“ von Buchstaben interessierte, wie er es nennt. Als eidgenössisch diplomierter Maurer arbeitete er lange für Privatkunden. Dabei erweiterte und verfeinerte er sein handwerkliches Spektrum und lernte auf Wünsche einzugehen. Seit 2018 verstärkt Donald unser Team als hochtalentierter Universalhandwerker, der die Feinraum-Qualitäten intuitiv versteht und umsetzt. An seiner neuen Arbeit liebt Donald das Artisanale: Die Nuancen der selbstgemachten Farben, die tänzerischen Bewegungen beim Streichen der Kalkwandfarbe, die technischen Herausforderungen beim Auftragen der Lacke. «Es ist unglaublich, wieviel eine Mauer darstellen kann, wenn alles präzis zusammenkommt», staunt er.